KV Oberallgäu-Kempten-Lindau

Afrika – Pulverfass vor den Toren Europas?


Mit Fakten, die das Vorstandmitglied Walter Freudling vortrug und einem Reisebericht von Erich Seiler, der Afrika schon dreißig Mal bereiste, konnten sich zahlreiche Besucher ein Bild von den Schönheiten aber auch den Problemen Afrikas machen. Tourismus ist besser als Terrorismus. Auf seinen Reisen mied er gefährliche Gegenden und hatte deshalb auch nie Probleme. Probleme gibt es in Afrika genug. In den nächsten 30 Jahren, so Walter Freudling  werden in Afrika über 1 Milliarde Menschen mehr leben als bisher. Vor allem in den ärmsten und am schlechtesten entwickelten Ländern ist die Kinderzahl weiterhin extrem hoch, so dass sich dort die Bevölkerungszahl verdreifachen wird. Frauen in Niger bekommen im Durchschnitt 7,6 Kinder, in Somalia und in der Republik Kongo mehr als sechs, in Uganda knapp sechs, in Nigeria 5,6. Allein Nigeria könnte so bis 2050 auf 440 Millionen Menschen, bis 2100 gar auf kaum vorstellbare 900 Millionen Menschen wachsen, heißt es in der UN-Bevölkerungsprognose. Dabei könnte man die ganze Welt mit 10 Mrd. $ mit Verhütungsmitteln versorgen. 224 Millionen leiden jetzt schon Hunger. Aber nicht unbedingt, weil es nichts zu essen gibt, sondern weil kein Geld da ist um etwas zu kaufen.

In vielen Gebieten beträgt die Jugendarbeitslosigkeit bis zu  60 %. Die der jungen Frauen ist oft noch höher. Die Kriminalität ist in manchen Gebieten Afrika ebenfalls oft desaströs.  Auf Kempten herunter gebrochen wären es jeden Monat
2 Morde mehr. Das Sicherheitsempfinden wäre dann wohl, wenn wir die gleichen Zustände hätten, dann doch empfindlich gestört. Offene Grenze bedeutet Staatversagen.

Um die Situation in Zukunft nicht weiter zu verschlimmern braucht Deutschland, neben geschlossen Grenzen, endlich ein Einwanderungsgesetz, das die Zuwanderung begrenzt und sie am konkreten Bedarf orientiert. Wer kommt, muss nicht nur willens, sondern auch in der Lage sein, sich zum Nutzen der Gesellschaft zu integrieren. Die unregulierte Masseneinwanderung unqualifizierter Personen in das deutsche Sozialsystem muss endlich rigoros unterbunden werden. Tun wir es nicht, wird es ein Europa und unsere Heimat, wie wir sie kennen und lieben, in Zukunft nicht mehr geben.