KV Oberallgäu-Kempten-Lindau

Erneut prominente Unterstützung für Wahlkampf der AfD im Oberallgäu

Bundestagsdirektkandidat Peter Felser
begrüßt Beatrix von Storch vor 200 Gästen


LAUBEN/ KEMPTEN. Nach Spitzenkandidatin Alice Weidel im Juni konnte der Oberallgäuer Bundestagsdirektkandidat Peter Felser jetzt bei einer Großveranstaltung mit Beatrix von Storch erneut eine gewichtige bundespolitische Unterstützerin für seinen Wahlkampf aufs Podium holen. Und schon am kommenden Freitag, den 14. Juli wird der Bundesvorsitzende Jörg Meuthen in Kempten bei einer weiteren Wahlkampfveranstaltung sprechen.

Rund 200 interessierte Gäste waren nach Lauben gekommen, um sich im Restaurant „Birkenmoos“ von Felser und der AfD-Europaabgeordneten von Storch auf den Wahltag am 24. September einstimmen zu lassen. Sie ist auch Mitglied im Bundesvorstand und stellvertretende Vorsitzende der inzwischen 28.000 Mitglieder starken Partei. Am Rednerpult knöpfte sie sich zunächst das sogenannte Programm der CDU/CSU zur Bundestagswahl vor und kritisierte dessen „undemokratisches Zustandekommen“. Es gab keinen Parteitag und keine Basis-Beteiligung, wie bei der AfD, für den Beschluss. Alles wurde von der Unions-Spitze hinter verschlossenen Türen ausgehandelt. Kanzlerin Merkel sei auch egal was da drin stehe, meinte von Storch, denn sie würde sich ohnehin nicht daran halten.

Beim Thema Migrationswelle und Asylanträge riet die AfD-Bundespolitikerin den um das Flüchtlingswohl stets besorgten Kirchen: „Nehmt sie doch selber bei Euch auf, sorgt Ihr Euch um sie.“ Das im Bundestag auf den letzten Drücker von der SPD mit Unions-Hilfe durchgepeitschte Homosexuellen-Gesetz zur „Ehe für alle“ wertete die Rednerin als Zeichen dafür, dass CDU und CSU ihr traditionelles Familienbild komplett aufgegeben hätten.

Von Storch stärkte den von Preisverfall und Existenzproblemen gebeutelten Bauern den Rücken. Sie verwies auf das AfD-Programm mit den Schwerpunkten Erhalt bäuerlicher Familienbetriebe und bezog Stellung gegen den Einfluss übermächtiger Konzerne wie dem Saatguthersteller Monsanto. Landwirtschaft liege ihr besonders am Herzen, erzählte sie, denn als Kind habe sie viel bei Bauern auf dem Feld und im Stall mitgeholfen.

Die Anfeindungen gegenüber der AfD durch politische Gegner zeigten inzwischen auch unerfreuliche Auswirkungen bis in ihren eigenen Familienkreis hinein, berichtete von Storch. Eigentlich habe sie bei einem Neffen im Allgäu übernachten wollen anlässlich ihres Termins in Lauben, aber der Verwandte lehnte das überraschend ab.

Gastgeber Felser, der auch auf dem aussichtsreichen Platz sieben der Landesliste für den Bundestag kandidiert, präsentierte die neuesten Plakatmotive der AfD und erläuterte erneut seine Schwerpunktthemen: Sicherheit, Landwirtschaft und Mittelstand. Ziel sei es, gerade in Bayern viele bisherige CSU-Wähler die mit der Merkel-Politik unzufrieden seien  für die AfD zu gewinnen.

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